Interview - Prostitutionsregulierung in Luxemburg

Prostitution und Sexarbeit waren auch historisch betrachtet stets Gegenstand gesellschaftlicher Debatten. Heike Mauer hat die Regulierung von Prostitution zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Luxemburg untersucht. Im Gespräch über ihr Buch berichtet die Politische Theoretikerin über interdisziplinäres Arbeiten und erklärt, über welche Techniken versucht wurde die Prostitution im Großherzogtum zu unterbinden.

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Vortrag - Infrastrukturen der Grenze

Grenzen bedürfen materieller und symbolischer Hervorbringungen. Die dafür genutzten Infrastrukturen bilden Ansatzpunkte, um bordering-Prozesse umfassend zu untersuchen. Hannes Krämer (Frankfurt/Oder) zeigt in seinem Vortrag am 22.02.2018, inwiefern Grenzraumforscher vom Infrastrukturbegriff profitieren können. Der Vortrag findet an der Uni Luxemburg in der Reihe “Atelier Bordertexturen” statt.

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Rezension – Spaces and Identities

Peter Ulrich bespricht das Buch „Spaces and Identities in Border Regions“ (2016) in der jüngsten Ausgabe von Pragmatics.Reviews. Der Politikwissenschaftler hebt den praxistheoretischen Ansatz als innovativen und potenten Zugang für die Weiterentwicklung der Border Studies hervor. Die interdisziplinäre Anthologie ist auf Deutsch (2014) und Englisch (2016) erschienen.

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Artikel – Identitäten und Grenzen

In seinem jüngsten Beitrag untersucht C. Wille die Bedeutung von nationalen Grenzen für räumliche Identitäten in Grenzregionen. Das Beispiel der Großregion SaarLorLux zeigt, dass nationale Grenzen in den Identifikations- und Identifizierungsvorgängen der Einwohner trotz grenzüberschreitender Verflechtungen eine wichtige Rolle spielen, aber nicht zwangsläufig als starre Ordnungskategorien. Der Beitrag ist in französischer und deutscher Sprache erschienen, zuletzt im Sammelband Frontières et représentations sociales (hrsg. Considère/Perrin).

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Radio-Feature – Border Studies

Radio 100,7 berichtet über das gerade bewilligte dreijährige Kooperationsprojekt „Border Studies“. In der Sendung Café Scientifique vom 15. und 29. Dezember geben A. Fellner (Saarland) und C. Wille (Luxemburg) einen Einblick in das EU-geförderte Vorhaben und aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen. Der Aufbau des Zentrums für Grenzraumforschung bietet den Projektpartnern die Chance sich in der internationalen Wissenschaftslandschaft langfristig zu positionieren.

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Zentrum für Grenzraumforschung entsteht

Soeben wurden 2 Mio. EUR EU-Fördermittel bewilligt zum Aufbau eines grenzüberschreitenden Zentrums für Grenzraumforschung. In dem Kooperationsprojekt (2018-2020) unter der Leitung der UniGR arbeiten 80 Wissenschaftler aus sechs Universitäten mit dem Ziel, sich stärker zu vernetzen, geeignete Forschungsinfrastrukturen einzurichten, den Austausch mit Entscheidungsträgern zu intensivieren und Lösungen für die grenzüberschreitende Lehre zu entwickeln. Nach 2020 soll die Zusammenarbeit im UniGR-Center for Border Studies verstetigt werden.

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