Zentrum für Grenzraumforschung entsteht

Soeben wurden 2 Mio. EUR EU-Fördermittel bewilligt zum Aufbau eines grenzüberschreitenden Zentrums für Grenzraumforschung. In dem Kooperationsprojekt (2018-2020) unter der Leitung der UniGR arbeiten 80 Wissenschaftler aus sechs Universitäten mit dem Ziel, sich stärker zu vernetzen, geeignete Forschungsinfrastrukturen einzurichten, den Austausch mit Entscheidungsträgern zu intensivieren und Lösungen für die grenzüberschreitende Lehre zu entwickeln. Nach 2020 soll die Zusammenarbeit im UniGR-Center for Border Studies verstetigt werden.

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Infrastrukturen der Grenze

Grenzen bedürfen materieller und symbolischer Hervorbringungen. Die dafür genutzten Infrastrukturen bilden Ansatzpunkte, um bordering-Prozesse umfassend zu untersuchen. Hannes Krämer (Frankfurt/Oder) zeigt in seinem Vortrag am 14.12.2017, inwiefern Grenzraumforscher vom Infrastrukturbegriff profitieren können. Der Vortrag findet an der Uni Luxemburg in der Reihe “Atelier Bordertexturen” statt.

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Artikel – Figur des Grenzgängers

Das Phänomen der Grenzgänger ist nicht neu, es scheint aber ein besonderes Merkmal des (post-)modernen Lebens zu sein. Dieser These geht C. Wille in seinem jüngsten Beitrag auf den Grund und rekonstruiert anhand von Gegenwartsphänomenen, was einen Grenzgänger charakterisiert. Der Artikel ist in der Schweizer Zeitschrift für Integration und Migration terra cognita erschienen und steht zum Download bereit.

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Konferenz – Grenzgänger in der Schweiz und in Luxemburg

In der Schweiz und in Luxemburg arbeiten die meisten Grenzgänger in Europa. Allerdings sind die damit verbundenen Problemstellungen und Handlungsstrategien nicht ohne weiteres übertragbar. Trotz der Unterschiede lohnt sich die vergleichende Auseinandersetzung mit der Pendlerbeschäftigung. Die Tagung am 24.10.2017 an der Universität Luxemburg setzt hier an und beleuchtet aus unterschiedlichen Perspektiven die Grenzgängersituation in der Schweiz und in Luxemburg.

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Vortrag – Deutscher Kongress für Geographie

In der Fachsitzung „Praxis – Brüche, Scheitern, Wandel“ thematisiert C. Wille die Chancen und Grenzen einer praxistheoretischen Untersuchung von gesellschaftlichen Verhältnissen unter dem Aspekt der Veränderung. Dafür wird u.a. nach der diachronen Perspektive in den Praxistheorien gefragt und der flexive Charakter von sozialen Praktiken diskutiert. Der Vortrag am 3. Oktober verzichtet auf empirische Beispiele, überträgt die Überlegungen aber auf praktische Fragen des Forschungsprozesses.

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Zur Kunst des Anfangens

Der Erzählanfang macht ein erstes Versprechen und bestimmt die dann folgende Lektüre. Wie Geschichten beginnen, untersucht Amelie Bendheim in ihrem aktuellen Buch “Wechselrahmen” anhand von mittelalterlichen und modernen Romanen. Trotz aller Unterschiede stellt die Germanistin fest: die Erzählanfänge aus beiden Epochen haben mehr Gemeinsamkeiten als allgemein angenommen.

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