Panel – Geographien der Grenze

Der Deutsche Kongress für Geographie befasst sich in diesem Jahr mit dem Thema “Umbrüche und Aufbrüche – Geographie(n) der Zukunft”. Die Konferenz vom 25.-30. September findet in Kiel statt und umfasst unterschiedliche Veranstaltungsformate. Darunter drei Panels des UniGR-Center for Border Studies, wie etwa “Geographien der Grenze” unter Leitung von C. Wille (Luxemburg) und J. Hollstegge (Bayreuth).

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Vortrag – Grenzraum vs. Raum der Grenze

Der diesjährige Deutsche Kongress für Geographie steht unter dem Thema “Umbrüche und Aufbrüche – Geographie(n) der Zukunft”. Das UniGR-Center for Border Studies organisiert das sechstägige Kongressprogramm mit, auch das Panel „Grenzräume in Theorie und Praxis“ unter Leitung von F. Weber (Saarland) und B. Caesar (Kaiserslautern). C. Wille schlägt dort in seinem Vortrag eine Perspektivweitung vom Grenzraum zum Raum der Grenze vor.

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Grenzüberschreitende Zusammenarbeit als Praxisformation

In dem erstmals auf Deutsch erschienenen Beitrag stellen C. Wille und U. Connor einen Ansatz vor, der vom Mainstream der Kooperationsforschung abweicht. Sie betonen grenzüberschreitende Vollzugswirklichkeiten, entwickeln die Denkfigur der Praxisformation und führen methodologische Überlegungen. Abschließend geben sie einen Ausblick auf künftige praxissoziologische und multidisziplinär anschlussfähige Kooperationsforschung.

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Pratiques transfrontalières dans la Grande Région

In seiner jüngsten Veröffentlichung betrachtet C. Wille die am häufigsten grenzüberschreitend ausgeführten Alltagspraktiken in der Großregion SaarLorLux. Der erstmals auf Französisch veröffentlichte Beitrag stützt sich auf drei empirische Studien und daraus ausgewählte Befunde. Sie geben Aufschluss über die räumliche Organisation, Motive und andere Kontextfaktoren von alltäglichen Praktiken jenseits einer Grenze.

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Call for Panels – B/ordering Cultures

Der Call for Panels für die 6. Jahrestagung der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft (KWG) ist soeben erschienen. Die Veranstaltung findet vom 08.-10. Oktober 2020 in Frankfurt (Oder) statt und steht unter dem Rahmenthema “B/ordering Cultures: Alltag, Politik, Ästhetik”. Vorschläge für Panels in diesen Themenfeldern in Verbindung mit Fragen der Grenz- und Ordnungsforschung können bis zum 15. September 2019 eingereicht werden.

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Border Aesthetics & Bordertextures

Am 26. Juni ist Markus Heide zu Gast in der interregionalen Vortragsreihe Atelier Bordertexturen. Der Amerikanist von der Universität Uppsala spricht in seinem Vortrag “Border Aesthetics: Visibility and Invisibility at the US-Mexico Divide” über das Zusammenspiel von Politiken und Ästhetik an der US-mexikanischen Grenze. Die Veranstaltung an der Uni des Saarlandes ist öffentlich und richtet sich an Studierende sowie Wissenschaftler der kulturwissenschaftlichen Grenzforschung.

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