Grenzen in Zeiten von Covid-19

Territoriale Grenzen und soziale Grenzziehungsprozesse gewinnen im Zuge der Covid-19-Pandemie eine zum Teil dramatische Relevanz. Zugleich sind aber auch – und insbesondere in Grenzregionen – neue Allianzen und Solidaritäten zu beobachten. Dieser Beitrag legt keine elaborierte Analyse vor, sondern versteht sich als eine kritische Kommentierung von Grenz(raum)dynamiken in Zeiten der globalen Corona-Pandemie.

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Border Studies – Digitales Wissens- und Dokumentationszentrum

Auf seiner Webseite stellt das UniGR-Center for Border Studies einen Wissenspool für Grenzforschende und Akteure in Grenzregionen bereit. Über Kurzzusammenfassungen zu den Kernaussagen werden darin wissenschaftliche Fachartikel oder politische Strategiedokumente einfach und schnell zugänglich. Das digitale Wissens- und Dokumentationszentrum ist in drei Sprachen verfügbar.

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Vortrag – Borders as Assemblages

Am 6. Februar ist Luca Greco (Uni Lothringen) zu Gast im Atelier Bordertexturen. In seinem Vortrag nähert sich der Soziolinguist Grenzen über den Begriff der Assemblage, wie ihn Deleuze und Guattari vertreten, und zeigt Anwendungsperspektiven am Beispiel der italienisch-französischen Grenze auf. Der Vortrag „Borders as Assemblages: Some Theoretical and Methodological Perspectives“ findet 16.00 Uhr an der Uni des Saarlandes im Gebäude A5 3 statt.

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Vortragsreihe – Grenzwirklichkeiten in ungewissen Zeiten

In Zeiten zunehmender transnationaler Mobilität, der so genannten ‚Flüchtlingskrise‘ und politischer Regulierungsregime werden Grenzen immer stärker debattiert. Ziel der interregionalen Vortragsreihe (12/2019-05/2020) ist es, die wissenschaftliche Debatte über Grenzräume mit internationalen Gästen aufzufächern, um Studierende und Wissenschaftler für Grenzdynamiken zu sensibilisieren.

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Gastvortrag – Living across the border

Am 9. Januar ist C. Wille zu Gast an der Uni Trier im Forschungsseminar “Caring across the border. Frühe Bildung, Betreuung und Erziehung in der Großregion“. In seinem Vortrag „Living across the border“ gibt er einen Überblick zu möglichen konzeptionellen und empirischen Zugängen der Grenzforschung zu grenzüberschreitenden Lebenswirklichkeiten. Der hochschulöffentliche Vortrag findet 14.00 Uhr im Raum N4 statt.

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Buch-Neuerscheinung – Border Experiences in Europe

Die Grenzforschung schlägt neue Wege ein, um Grenzen zu denken und zu untersuchen. Das soeben erschienene Buch folgt dieser Entwicklung und macht eine Perspektive stark, die sich für die alltagskulturelle Erfahrung der Grenze interessiert. Der Sammelband eröffnet die neue Reihe „Border Studies. Cultures, Spaces, Orders“ (Nomos) und ist im Open Access verfügbar.

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